Suche nach Wissenschaft / Studien

Abstracts und wissenschaftliche Artikel mit Relevanz für die Übergewichtsprävention können gerne mit aufgenommen werden.

Studie: KiGGS – der Kinder- und Jugendgesundheitssurvey

Der Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS) des Robert Koch-Instituts erfasste in den Jahren 2003 bis 2006 den Gesundheitszustand von Kindern und Jugendlichen im Alter von 0-17 Jahren. Der Kernsurvey wurde durch drei Module ergänzt. Die Module befassen sich schwerpunktmäßig mit gesundheitsrelevanten Umweltbelastungen (Kinder-Umwelt-Survey), psychischer Gesundheit (BELLA-Studie) und motorischer Leistungsfähigkeit (Motorik Modul – MoMo).

Die Datenerhebungen zu KiGGS erfolgen in Wellen. KiGGS liefert wiederholt bundesweit repräsentative Daten zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im Alter von 0 bis 17 Jahren und ermöglicht Aussagen zu Trends in der gesundheitlichen Lage.

Das Erhebungsprogramm beinhaltet in jeder Welle Befragungen....

Studie: Die Nationale Verzehrsstudie II

Das Lebensmittelangebot und unsere Ernährungsgewohnheiten haben sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten deutlich geändert - und mit ihr die Nährstoffversorgung. Das Max Rubner-Institut (MRI) führte deshalb im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Zeitraum von 2005 bis 2008 die zweite Nationale Verzehrstudie (NVS II) durch. ...

Studie: KOPS - Kiel Obesity Prevention Study

Die Kieler Adipositas Präventionsstudie (Kiel Obesity Prevention Study – KOPS – 1996 bis 2009) untersuchte die Determinanten des Übergewichtes bei Kindern und dessen Beeinflussung durch Präventionsmaßnahmen. Die über einen Zeitraum von 8 Jahren angelegte Studie "KOPS" wurde 1995 begonnen. Bis 2001 wurden insgesamt 4.997 5- bis 7-jährige Kinder im Rahmen der Schuleinganguntersuchung erfasst und im Hinblick auf Ernährung, Ernährungszustand, Aktivität, sozioökonomischen Status, Morbidität, Geburtsgewicht, Stillen und Familienanamnese befragt und untersucht. Die Kinder werden im Alter von 10 Jahren sowie in der Pubertät nachuntersucht. Die Teilnahme der Kinder, Eltern und Lehrer ist freiwillig. ...

DONALD-Studie

Die Ernährung während der Kindheit und Jugend spielt eine zentrale Rolle für die Gesundheit – nicht nur während Wachstum und Entwicklung, sondern auch für den späteren Erwachsenen. Während früher die Bekämpfung von Nährstoffmangelzuständen im Vordergrund stand, gilt heute den Auswirkungen von Überernährung und ungünstiger Lebensmittelauswahl erhöhte Aufmerksamkeit. Die Prävention chronischer Krankheiten einschließlich des Übergewichts steht dabei im Mittelpunkt der Forschung. In den letzten Jahren ist deutlich geworden, dass die Ernährung während der Kindheit und Jugend mit dem späteren Auftreten dieser gesundheitlichen Störungen zusammenhängt. Hier fehlen jedoch noch auf vielen Gebieten Erkenntnisse zu den komplexen Beziehungen zwischen...

IDEFICS-Studie

Identification and prevention of dietary- and lifestyle-induced health effects in children and infants

Die IDEFICS Studie (Identification and Prevention of Dietary and Lifestyle induced health effects in children and infants) ist eine der größten europäischen Studien, die sich mit Übergewicht und assoziierten Erkrankungen bei Kindern im Alter von 2-10 Jahren beschäftigt. Sie ist ein im 6. Forschungsrahmenprogramm gefördertes EU-Projekt mit einer Laufzeit von 5 Jahren. 23 Forschungsinstitute und Unternehmen aus elf europäischen Ländern sind an der Studie beteiligt. Die Koordination und Leitung wurde dem Bremer Institut für Präventionsforschung und Sozialmedizin (BIPS) an der Universität Bremen übertragen. ...

Studie: Junge Eltern

peb untersuchte Einflussfaktoren auf das Ernährungs- und Bewegungsverhalten junger Familien

Mit der „peb-Studie Junge Eltern“ untersuchte die Plattform Ernährung und Bewegung die Einflussfaktoren auf das Ernährungs- und Bewegungsverhalten junger Familien in der frühen Phase der Kindheit und beleuchtet Hintergründe zu Einstellungen, Lebensstil, Gesundheitsbewusstsein, Ernährungs- und Bewegungsverhalten sowie das Erziehungsverhalten.

Der Fokus der Studie liegt auf dem Einfluss der Familie auf die Themen Ernährung und Bewegung insbesondere in der frühen Phase der Kindheit. Die peb-Studie liefert neue Erkenntnisse zu Motiven und Hinderungsgründen für gesundheitsorientiertes Verhalten in jungen Familien.

Die Studie wurde im Auftrag von peb durch rheingold, dem Institut für morphologische Marktforschung, durchgeführt und 2010 publiziert....

peb-Umfrage: Familien in Bewegung

Schwierigkeiten von Eltern bei der Umsetzung eines gesunden Lebensstils

Mit der peb-Umfrage „Familien in Bewegung“ hat die Plattform Ernährung und Bewegung weitere Kenntnisse zum Verständnis der Voraussetzungen und Hinderungsgründe für ausreichend Bewegung im Familienalltag gewonnen. Die Umfrage beleuchtet die Schwierigkeiten, die Eltern in der Umsetzung eines gesunden Lebensstils mit viel Bewegung sehen und zeigt auf, welche strukturellen Veränderungen sie sich hierfür wünschen.

Die Umfrage wurde im Auftrag von peb von dem Marktforschungsinstitut iconKIDS&YOUTH durchgeführt. Insgesamt wurden in einem Zeitraum von vier Wochen über 700 Mütter von mindestens einem Kind im Alter von sechs bis zwölf Jahren in persönlichen Gesprächen interviewt.

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen vor allem eines deutlich: Das Wissen...

Studie: AOK-Familienstudie 2010

Ziel der AOK-Studie 2010 ist es, gesundheitsfördernde Faktoren herauszuarbeiten und Eltern praxistaugliche Tipps zur Umsetzung im Familienalltag zu geben. Die Ergebnisse der Studie zeigen vor allem, dass es weniger die großen Anstrengungen sind sondern die kleinen regelmäßigen Selbstverständlichkeiten im Familienalltag, die die psychische Stabilität von Kindern stärken und vor Übergewicht schützen. Eine zentrale Rolle nehmen die gemeinsamen Mahlzeiten ein, allen voran das gemeinsame Frühstück. So belegt die Studie, dass kein regelmäßiges Frühstück mit den Kindern die Wahrscheinlichkeit des kindlichen Übergewichts um das 1,6 fache steigert.

 

Weitere Informationen:

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Studie: So is(s)t Schule

Nestlé befragte Ganztagsschüler und Eltern zur Ernährungsqualität in Schulen

Im Rahmen der Studie „So is(st) Deutschland“ befragte Nestlé bundesweit 750 Ganztagsschüler und 750 Eltern zum Thema Ernährungsqualität in Schulen. Insgesamt bewerten die Schüler die Qualität ihrer Mensa mit der Schulnote 2,9 („befriedigend"). Entsprechend fühlt sich jeder vierte Schüler nach dem Essen in der Mensa müde und träge, weitere 32 Prozent geben an, schwer und lustlos in den Nachmittagsunterricht zu starten. Bei den Eltern dominiert laut Nestlé-Studie die Einstellung, dass die Schulmensa vor allem deshalb nützlich ist, weil sie sie entlastet (73 Prozent). Dennoch konnten nur 59 Prozent der Eltern sagen, von welchem Caterer das Schulessen angeliefert wird. Nur ein Viertel der Eltern gibt an, dass ihnen gesundheitliche Aspekte...

Studie: Mediennutzung von Kindern (KIM-Studie 2010)

Viele Eltern finden, dass das Internet die Kinder zu Stubenhockern macht

Die aktuelle KIM-Studie 2010 des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs) zeigt: 57 Prozent der Kinder zwischen 6 und 13 Jahren nutzen das Internet. Die Studie belegt dabei eine deutliche Zunahme der Nutzung sozialer Netzwerke auch schon bei den Jüngeren. 6- bis 13-Jährige verbringen durchschnittlich 24 Minuten pro Tag im Internet. Die Affinität zu PC und Onlinediensten nimmt dabei mit dem Alter deutlich zu. Insgesamt ist das Fernsehen aber weiterhin das zentrale Medium für Kinder: Drei Viertel der 6- bis 13-Jährigen sehen bei einer durchschnittlichen Nutzungsdauer von 98 Minuten pro Tag jeden oder fast jeden Tag fern.

Nach Schätzung der befragten Haupterzieher verbringen ihre Sechs- bis 13-Jährigen durchschnittlich 24 Minuten...

Studie: Gesundheit alleinerziehender Mütter und Väter – GBE-Heft 14

Gesundheitsberichterstattung des Bundes

Alleinerziehende Mütter leiden häufiger unter Allgemeinbeschwerden und Schmerzen als verheiratete Mütter und sind in ihrer psychischen Befindlichkeit sowie ihrer gesundheitsbezogenen Lebensqualität eher beeinträchtigt als diese. 55,9 % der alleinerziehenden und 62,3% der verheirateten Mütter schätzen ihren Gesundheitszustand als »sehr gut« bzw. »gut« ein. Alleinerziehende Väter unterscheiden sich von verheirateten Vätern vor allem hinsichtlich ihrer Lebenszufriedenheit und ihrer Zufriedenheit mit dem Lebensstandard: 46,5% der alleinerziehenden, aber 72,7% der verheirateten Väter sind mit ihrem Leben sehr zufrieden oder zufrieden; mit dem Lebensstandard sehr zufrieden bzw. zufrieden sind 44,2% der alleinerziehenden und 69,7% der...

Studie: Ergebnisse des Präventions-Projekts „Trau Dich!“

Sportjugend Rheinhessen: 1.400 Grundschulkinder getestet – Vereinsmitglieder besser bewertet

In den vergangenen beiden Jahren nahmen rund 1.400 Kinder aus 52 Schulklassen von 20 Grundschulen der Stadt Mainz an dem Präventions-Projekt „Trau Dich!“ der Sportjugend Rheinhessen teil. Neben dem Absolvieren eines sportmotorischen Testparcours wurden die Kinder mit Fragebögen durch Eltern und Lehrer eingeschätzt. Die Ergebnisse der Auswertung legen dabei offen, dass die Vereinsmitglieder in Bezug auf Persönlichkeitsbewertungen wie Gruppenverhalten, Disziplin oder Lernfähigkeit von ihren Lehrern besser bewertet wurden als Nicht-Vereinsmitglieder.

Der Test deckte aber auch teilweise gravierende körperliche Defizite bei den Grundschulkindern auf. So ging die Spannbreite beim Körpergewicht in einem Jahrgang von 20 Kilogramm beim Leichtesten,...

Studie: Erste NRW-weite Erhebung zur Mittagsverpflegung in Ganztagsschulen

Die Qualität der Mittagsverpflegung wird von nordrhein-westfälischen Schulen insgesamt als befriedigend bis gut eingestuft. Das hat eine gemeinsame landesweite Befragung von 840 Ganztagsschulen durch das Verbraucherschutzministerium und das Schulministerium ergeben. In allen untersuchten Bereichen gibt es noch Verbesserungsbedarf; die Schulen haben neben dem Problem knapper finanzieller und personeller Ressourcen vor allem einen hohen Bedarf an Beratung. Umso wichtiger sind Bemühungen, eine passgenaue und praxisnahe Hilfestellung anzubieten.

Um das Beratungs- und Unterstützungsangebot noch besser an den Bedürfnissen der Schulen und der Essensanbieter auszurichten, hatten Verbraucherschutzministerium und Schulministerium das...

Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen - StEG

wichtigste Kooperationspartner sind Sport, Kinder- und Jugendhilfe sowie kulturelle Bildungsträger

Der Auf- und Ausbau schulischer Ganztagsangebote spielt in der aktuellen Bildungsreformdebatte eine bedeutende Rolle. Länder und Bund investieren nicht nur in eine erweiterte Infrastruktur, sondern entwickeln und erproben zugleich - teils im Zusammenhang mit dem Investitionsprogramm "Zukunft Bildung und Betreuung" (IZBB), teils unabhängig davon - pädagogische Konzepte. ...

Studie: Wie ernähren sich deutsche Familien wirklich?

Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Schweizer Nahrungsmittelunternehmens AMC-Group

Dem überwiegenden Teil der Eltern ist die gesunde Ernährung ihrer Kinder wichtig. Die dürfen auch häufig mitreden, wenn es um das Essen geht. Einigkeit herrscht auf dem Teller noch lange nicht. Und wie ernähren sich Familien in Deutschland wirklich? Das Institut für Demoskopie Allensbach hat sich in einer repräsentativen Studie mit dieser Fragestellung beschäftigt. Befragt wurden im Auftrag des Schweizer Nahrungsmittelunternehmens AMC-Group, eines Herstellers von Kochsystemen.

Welche Prioritäten setzen Eltern bei der Ernährung ihrer Kinder? ...

Nestlé Studie 2011 "So is(s)t Deutschland"

Junge Deutsche haben zu wenig Zeit für gesundes Essen

Für die Nestlé Studie 2011 wurden rund 10.000 Menschen zu ihrem Ernährungs- und Einkaufsverhalten befragt. Für eine wissenschaftlich fundierte Auswertung bürgen die Markt- und Meinungsforschungsinstitute wie IfD-Allensbach, die GfK - Gesellschaft für Konsumforschung, Ipsos oder Icon Kids & Youth. Die Nestlé Studie 2011 beschreibt sieben Ernährungstypen und zeigt das Spektrum, was Eltern und Kindern beim Essen wirklich wichtig ist.

Die wichtigsten Ergebnisse

  • Entstrukturierung des Alltags nimmt weiter zu. Gegessen wird, wenn Zeit dafür ist
  • „Snacking“ und „Out-of-Home“-Verzehr sind die Zukunftstrends
  • Familie prägt Ernährungsverhalten der Kinder nach wie vor am stärksten
  • Trotz Krise: Preissensibilität sinkt, gutes Essen und Trinken wird...

Studie: Prävention von Diabetes

Australische Studie bestätigt: Mehr Bewegung bringt langfristig Erfolge

Wer durch einen aktiveren Lebensstil Fettleibigkeit und damit einen Risikofaktor für Diabetes mellitus Typ 2 (so genannte „Altersdiabetes“) verhindern will, muss dazu keinen unrealistisch hohen Aufwand betreiben: Die genannten Ziele sind durch eine mäßige und dauerhafte Erhöhung der regelmäßigen täglichen Schrittzahl zu erreichen. Dies ist das Ergebnis einer kürzlich veröffentlichten australischen Kohortenstudie. ...

Studie: Fit Not Fat (OECD)

Fettleibigkeit und die Ökonomie der Prävention

Die Studie untersucht die Ausbreitung der Fettleibigkeit anhand aktueller Daten, Trends und Prognosen. Sie verdeutlicht, wie Wirtschaft und Staat selbst in der Vergangenheit zur Fettleibigkeit beigetragen haben und zeigt Möglichkeiten auf, was sie nun zu deren Bekämpfung tun können.

OECD - Fettleibigkeit hat in den Ländern der OECD das alarmierende Ausmaß einer Volkskrankheit angenommen. Jeder zweite ist heute bereits von Übergewicht betroffen. Mit einer gemeinsamen Strategie von Regierungen und Wirtschaft könnte die Fettleibigkeit aber bereits für wenige Euro pro Kopf erfolgreich bekämpft werden. Dies ist das Ergebnis der Studie „Obesity and the Economics of Prevention: Fit not Fat“, die heute von der Organisation für wirtschaftliche...

Studie: Ablenkung beim Essen vermindert Sättigungsgefühl

Britische Forscher der Universität Bristol zeigen mit einer in der Ausgabe Februar 2011 des American Journals of Clinical Nutrition erschienenen Studie, dass sich abgelenkte Esser unmittelbar nach der Mahlzeit weniger satt fühlen. Zudem aßen sie innerhalb einer halben Stunde nach dem Essen doppelt so häufig Snacks als die Teilnehmer der Kontrollgruppe, die bei der Mahlzeit nicht abgelenkt waren. ...

Studie: Essverhalten lernen bei gemeinsamen Mahlzeiten

Sitzt die Familie am Tisch sinkt das Risiko für Übergewicht

Amerikanische Forscher durchforsteten 17 Studien, die sich mit gemeinsamen Familienmahlzeiten, Übergewicht und Essverhalten beschäftigten, und werteten insgesamt die Daten von über 182.000 Kindern und Teenagern im Alter von 3 bis 17 Jahren aus. Das Ergebnis: Kinder und Jugendliche, die mindestens drei Mahlzeiten pro Woche zusammen mit ihren Familienangehörigen aßen, zeigten im Vergleich zu allein essenden Kindern tendenziell ein gesünderes Essverhalten, hatten eher ein durchschnittliches Gewicht und neigten weniger zu Essstörungen.

Nach einem Bericht der Forscher in der Fachzeitschrift “Pediatrics” kommt Übergewicht bei Heranwachsenden, die zumindest dreimal pro Woche mit ihren Eltern gemeinsam aßen, ca. zwölf Prozent seltener auf als bei...

Kinder-ECHO "Gesundheit"

Sozial benachteiligten Kindern fehlen gute Vorbilder

Kinder aus sozial schwachen Familien sind häufiger krank, ernähren sich schlechter und treiben weniger Sport als Kinder aus privilegierten Verhältnissen. Die Ergebnisse des aktuellen Kinder-ECHOs "Gesundheit", einer repräsentativen Meinungsumfrage des Jugendforschungsinstituts iconkids & youth im Auftrag der Bepanthen-Kinderförderung, zeigen die Sichtweise von mehr als 700 Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren zu ihrem Gesundheits-, Ernährungs- und Bewegungsverhalten. Kinder aus sozial benachteiligten Verhältnissen führen demnach einen ungesünderen Lebensstil und legen damit den Grundstein für mögliche negative Auswirkungen auf die Gesundheit.

Benachteiligte Kinder anfälliger für Krankheiten
Kinder aus benachteiligten Familien fühlen...

Studie: Risiko für Übergewicht bei Kindern steigt mit Einschulung

Viele Kinder nehmen in der Grundschulzeit deutlich an Körpergewicht zu. So lautet das Fazit einer Studie der Kinder- und Jugendklinik Datteln, an der über 1.300 Schüler im Alter von 7 bis 11 Jahren teilnahmen.

Die Wissenschaftler hatten die jungen Probanden der 3. und 4. Klassen in 16 Grundschulen besucht und Körpergröße und -gewicht ermittelt. Anhand dieser Daten wurde der Körpermassenindex (BMI) bestimmt und mit den Ergebnissen der Schuleingangsuntersuchungen verglichen.

Das Grundschulalter scheint ein kritischer Zeitraum für die Gewichtsentwicklung zu sein. Ein Großteil der Schüler hatte ab dem Zeitpunkt der Einschulung deutlich an Körpergewicht zugenommen. So lag der Anteil der Übergewichtigen und Adipösen zu Schulbeginn bei...

GRETA-Studie: zur Ernährung von Ein- bis Dreijährigen

Optimierungsbedarf bei Ernährung von Kleinkindern

Die GRETA-Studie ist eine repräsentative Querschnittsstudie zur Ernährung von Kleinkindern im Alter von 10 - 36 Monaten in Deutschland. Bei einer mit einem Quotenverfahren gebildeten Stichprobe von 563 Kleinkindern wurde mit einem 7-Tage-Schätzprotokoll, das anhand von Verzehrsdaten der DONALD Studie konstruiert wurde, der Lebensmittelverzehr mahlzeitenbezogen ermittelt und die Nährstoffzufuhr berechnet. Als weitere Besonderheit wurden in der GRETA Studie auch Wünsche und Einstellungen der Eltern rund um das Thema Ernährung erhoben. Insgesamt gibt die GRETA-Studie einen umfassenden Einblick in die Ernährung und das Ernährungsumfeld von Kindern in der Übergangsphase von der speziellen Säuglingsernährung zur Familienernährung und erlaubt...

Umfrage: Was zählt im Kampf gegen Übergewicht?

Im Frühjahr 2011 befragte Weight Watchers in Kooperation mit dem Marktforschungsinstitut TNS Emnid über 200 Akteure aus Ärzteschaft, Politik, Verbänden, Ernährungsberatung und Krankenkassen: Welche Ansätze sind im Kampf gegen Übergewicht Erfolg versprechend? Wo sollten Schwerpunkte gesetzt werden? Wer sollte verstärkt angesprochen und eingebunden werden?

Rollenverteilung in der Übergewichtsprävention
81 Prozent der Befragten vertraten die Meinung, dass Kindergärten und Schulen eine „eher große“ oder „sehr große“ Bedeutung bei der Übergewichtsbekämpfung haben sollten. Auf Rang zwei befinden sich die Ärzte, denen 75 Prozent aller Umfrageteilnehmer „eher große“ oder „sehr große“ Bedeutung zuschrieben. Sicherlich zu Recht, denn die im...

Ulmer Kinderstudie: Zigaretten machen Kinder dick

Rauchen der Eltern hat Einfluss auf das Gewicht der Kinder

Die Ulmer Kinderstudie ist die einzige Familienstudie in Deutschland, die sowohl Mütter als auch leibliche Väter in die Analysen einbezieht und den Nachwuchs von der Geburt bis zu ihrem achtjährigen Geburtstag begleitet. Neue Ergebnisse zeigen: Kinder im Alter von acht Jahren, deren Väter während der Schwangerschaft geraucht haben / aktiv rauchen, hatten einen 3 cm größeren Bauchumfang als die Vergleichsgruppe mit nichtrauchenden Vätern. Dies fand eine Forschergruppe um Prof. Dr. Martin Wabitsch von der Universitätsklinik Ulm heraus. Das kürzlich durchgeführte Forschungsprojekt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Kompetenznetz Adipositas (Verbund LARGE) gefördert wird, untersuchte achtjährige Kinder in einem...

Studie: Wohnumfeld und Motorik

Einfluss des sozialen Einzugsgebiets auf die motorische Leistungsfähigkeit und das Aktivitätsverhalten im Kindergartenalter

Autoren: Kerstin Ketelhut, Hanno Strang & Martin Holzweg |Institut für Sportwissenschaft, Humboldt-Universität zu Berlin

 

Problemstellung: Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden in Deutschland an Bewegungsmangel und ihre motorische Leistungsfähigkeit ist häufig unbefriedigend. Die aktuelle Studie untersucht, ob es bereits im Kindergartenalter Unterschiede hinsichtlich des Aktivitätsverhaltens und der motorischen Leistungsfähigkeit in Abhängigkeit vom sozialen Umfeld der Kinder gibt


Methode: Aus 18 Kindergärten, von denen 9 in einem sozial schwachen und 9 weitere in einem sozial starken Einzugsgebiet lagen, wurden insgesamt 172 3-5-jähige Kinder rekrutiert. ...

Dissertation: Körpergewichtsbezogene Wahrnehmung

Körpergewichtsbezogene Wahrnehmung von adipösen und normalgewichtigen Kindern und Jugendlichen sowie ihrer Eltern

Kurzfassung in Deutsch: Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen stellen ein weltweit zunehmendes Gesundheitsproblem dar und sind zur häufigsten chronischen Erkrankung des Kindes- und Jugendalters in der entwickelten Welt geworden. Nicht nur die Prävalenz der Adipositas ist in den letzten 25 Jahren gestiegen, sondern auch der absolute BMI. Die kindliche Adipositas stellt nicht nur ein kosmetisches Problem dar, sondern einen Risikofaktor etwa für Herzerkrankungen, Diabetes mellitus oder Störungen des Bewegungsapparates. Voraussetzung für erfolgreiche Präventions- und Interventionsprogramme ist ein Bewusstsein für Übergewicht und der Wille zur Gewichtsreduktion bei den betroffenen Kindern sowie bei deren Eltern. Diese...

Studie: Kinder altern vorzeitig durch Übergewicht

Je dicker die Kinder waren, desto kürzer waren die Leukozyten-Telomere, die als Marker für das biologische Alter gelten

Dass Übergewicht bei Kindern weitreichende Folgen haben kann, wurde in vielen Studien belegt. Nun hat eine französische Studie den Einfluss von Übergewicht auf den Alterungsprozess untersucht. ...

Dissertation: Determinanten und ges. Risiken von Übergewicht bei Kindern

Determinanten und gesundheitliche Risiken von Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland

Elterliches Übergewicht wurde anhand der erhobenen Daten als wichtigste Determinante von Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen identifiziert. Es zeigte sich zudem ein positiver unabhängiger Zusammenhang zwischen Adipositas und niedrigem Sozialstatus, Migrationshintergrund (nur bei 3- bis 13-Jährigen signifikant), hoher Gewichtszunahme in der Schwangerschaft (nur bei normalgewichtigen Müttern signifikant), mütterlichem Rauchen in der Schwangerschaft, hohem Geburtsgewicht, geringer Schlafdauer (nur bei 3- bis 10-Jährigen signifikant) sowie hohem Medienkonsum. Ein niedriger Sozialstatus war darüber hinaus mit einem höheren Auftreten ungünstiger Verhaltensweisen und Lebensbedingungen assoziiert. ...

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