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06.06.2012

Die wollen doch nur spielen

Wichtiges Anliegen: Deutsches Kinderhilfswerk fordert mehr Akzeptanz für spielende Kinder im Wohnumfeld

"Das gemeinsame Spiel mit Freunden oder Eltern im Freien ist bei vielen Kindern dem Verbleib in Bildungseinrichtungen oder der Beschäftigung mit dem Computer gewichen", sagt Holger Hofmann vom DKHW

Zum Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert aus Anlass des Weltspieltages 2012, welcher am 28. Mai stattfand, mehr Akzeptanz für spielende Kinder im Wohnumfeld. Ziel des Weltspieltages ist es, jährlich die Bedeutung des Spiels für Kinder ins Bewusstsein von Politik und Gesellschaft zu rufen. Der Weltspieltag stand in Deutschland in diesem Jahr unter dem Motto „Gemeinsam Spielen!“ und wurde vom Deutschen Kinderhilfswerk im Rahmen des „Bündnis Recht auf Spiel“ koordiniert. Rund um den Weltspieltag fanden in mehr als 60 Kommunen fast 200 Aktionen statt, die vor Ort von öffentlichen Einrichtungen, Vereinen und Nachbarschaftsinitiativen durchgeführt wurden. Die Schirmherrschaft über den Weltspieltag hat die Kinderkommission des Deutschen Bundestages übernommen.
 
Aktionen zum Weltspieltag fanden in Weimar, Kiel, Rietberg, Bochum, Wolfsburg und vielen anderen Orten statt. Ganze Straßen und öffentliche Plätze verwandelten sich dazu in riesige Spielstraßen und Spielplätze, auf denen jede Menge unterschiedliche Aktionen zum Spaßhaben einluden und Jung und Alt sich gemeinsam ihren Spielraum zurückerobern konnten.
 
„Kinder sind leider immer weniger beim Spielen an der frischen Luft anzutreffen. Das gemeinsame Spiel mit Freunden oder Eltern im Freien ist bei vielen Kindern dem Verbleib in Bildungseinrichtungen oder der Beschäftigung mit dem Computer gewichen. Deshalb freut sich das Deutsche Kinderhilfswerk über die vielen öffentlichkeitswirksamen Aktionen in ganz Deutschland, die den Wert des gemeinsamen Spiels im Freien unterstreichen. Wir unterstützen alle Aktionen mit Materialien und erhoffen uns vom Weltspieltag einen kräftigen Rückenwind für unsere Forderung, die Qualitäten von öffentlichen Spielräumen zu verbessern“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.
 
Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerkes vom 28.05.2012


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