Methoden

Methoden & Methoden der BürgerInnenbeteiligung von AZ

Der Wegweiser Bürgergesellschaft hat eine alphabetische Auflistung ausgewählter Modelle und Methoden der BürgerInnenbeteiligung - jeweils mit Praxisbeispielen erarbeitet, in der online-Übersicht enthalten sind Angaben zu folgenden Methoden und Modellen: AI – Appreciative Inquiry, Aktivierende Befragung, Aktivierende Elemente in der Beratungstätigkeit, Anwaltsplanung, Arbeitsbuchmethode, Bürgerausstellung, Bürgerpanel, Community Organizing, Demokratiewerkstatt, Diskurs, (Walt-) Disney-Methode,...

Runder Tisch (für Kinder)

Runde Tische sind demokratische Gesprächsforen. Möglichst viele relevante Interessengruppen kommen zu einer Problemstellung zusammen und erarbeiten im Konsens Lösungen. Dialogorientierte Beteiligungsverfahren werden für die Konflikt- und Problemlösung politischer und gesellschaftlicher Herausforderungen immer wichtiger. In der öffentlichen Wahrnehmung steht das Modell des Runden Tisches für einen auf Konsens und Verständigung angelegten diskursiven Politikstil. In Deutschland sind...

Planning for Real: Wenn die Stadt zu den Bürger/innen kommt

Planning for Real ist ein beteiligungsorientiertes Planungsverfahren, welches seit einigen Jahren in Deutschland erfolgreich erprobt und angewandt wird. Der Name kann mit »Planung von unten« oder »Aktiv für den Ort« übersetzt werden. Ein Kerngedanke des Verfahrens ist die Partizipation der Menschen vor Ort: Planning for Real ermutigt Bürgerinnen und Bürger, bei der (Um-)Gestaltung ihrer unmittelbaren Wohn- und Arbeitsumgebung mitzuwirken – sowohl bei der Planung als auch bei der Umsetzung von...

6-3-5-Methode

Ziel: Schnelle Ergebnisse zu einfachen Problemstellungen Moderation: nur zum Erklären des Ablaufs und als Zeitnehmer Ablauf: Jeder Teilnehmer erhält ein Blatt, das in 6x3-Kästchen aufgeteilt ist. Sie schreiben in fünf Minuten je drei Ideen in der ersten Zeile (je Spalte eine) zur Lösung eines genau definierten Problems auf. Dieser Ablauf wird insgesamt sechs Mal wiederholt. Nach einigen Minuten - je nach Schwierigkeitsgrad der Problemstellung etwa 3 bis 5...

Rundwünschen

Ziel: Schnelle Ergebnisse zu einfachen Problemstellungen Moderation: nur zum Erklären des Ablaufs Ablauf: Ähnlich der 6-5-3-Methode, aber weniger formell geregelt. Jeder Teilnehmer erhält ein Blatt, auf dem er einen Wunsch zum gestellten Thema oder Problem notiert. Jeder gibt nun sein Blatt an den Nachbarn weiter und es wird ein weiterer Wunsch aufgeschrieben, bis die Blätter voll sind. Es ist auch erlaubt, auf die Wünsche der anderen zu reagieren und an sie anzuknüpfen.

Mind-Mapping/Gedankenbaum

Ziel: Visualisierung von Problemen, Lösungswegen und daraus resultierenden Aufgaben Moderation: Nur für die Visualisierung Ablauf: In der Mitte eines Blattes wird das zentrale Thema benannt und ein Kreis darum gezeichnet. Von diesem Zentrum ausgehend, werden Hauptäste gezeichnet, die jeweils die wichtigsten Aspekte dieses Themas darstellen. Auf diese Linien wird jeweils ein Schlüsselwort aufgeschrieben, das als Gedankenstütze für eine bestimmte Assoziation zum Thema...

Fischgrät-Diagramm

Ziel: In der Regel Ursachenforschung und Problemanalyse Moderation: Diskussionsleitung und Visualisierung Ablauf: Ausgehend von einer zentralen Problemstellung werden alle möglichen Haupt- und Nebenursachen für ein Problem erfasst und in Gruppen geordnet. Das Diagramm kann als Diskussions- und Bewertungsgrundlage sowie als Leitfaden für den Problemlöseprozess eingesetzt werden.

Brainstorming

Ziel: Schnelle Ideenfindung und Feststellung von Wissensbereichen Moderation: 1 Moderator (pro Gruppe) Ablauf: Die Fragestellung wird klar beschrieben (visualisiert) und Verständnisfragen geklärt. Die vier Regeln des Brainstormings:
  • Alle Ideen werden zugerufen und schriftlich, für alle gut sichtbar festgehalten.
  • Kritik oder Wertung wird erst in der nachfolgenden Phase vorgenommen.
  • Ideen Anderer können und sollen aufgegriffen und...

Open Space

Ziel: Schnelle Ergebnisse zu einfachen Problemstellungen Moderation: Vor allem zu Beginn und am Schluss Ablauf: Open Space entstammt der Beobachtung, gerade in Bezug auf Netzwerke, dass auf Veranstaltungen oftmals die Kaffeepausen die besten Ergebnisse bringen. In offener Atmosphäre diskutieren die Teilnehmer über Anliegen, die von ihnen selbst bestimmt sind. Die Gespräche selbst haben keine festgelegte Moderation, so wie auch die Zusammensetzung der Gruppen, die...

World Café / Knowledge-Café

Ziel: schnelle Ideen- und Erkenntnissammlung in größeren Gruppen Moderation: Einhalten der Zeitstruktur und abschließende Moderation des Plenums Ablauf: In einer Kaffeehaus-Atmosphäre sitzen jeweils vier bis fünf Personen an einem runden Tisch. In thematisch aufeinander aufbauenden Gesprächsrunden besprechen sie parallel die gleichen Fragen zum Rahmenthema der Veranstaltung. Wichtige Gedanken werden auf Papiertischdecken festgehalten. Nach jeder Gesprächsrunde wechseln...

    Online-Tools


    Buchtipps Methoden

      Visualisieren. Präsentieren. Moderieren.

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      Das Buch stellt Methoden zur Elternarbeit vor, die einsichtig und leicht nachzuvollziehen sind - zum Beispiel welche Checkliste zur Durchführung eines Elternabends gut ist. Daneben werden Musterbeispiele aufgeführt, wie Schreiben und Umfragen an Erziehungsberechtigte formuliert werden können.
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