Studien zu Ernährung und Essen

An dieser Stelle werden Stück für Stück relevante und aktuelle Forschungsergebnisse, Studien und wissenschaftliche Erkenntnisse hinterlegt. Gerne können Sie uns eigene Abstracts oder kurze Artikel zusenden: regionen@pebonline.de

Studie: KiGGS – der Kinder- und Jugendgesundheitssurvey

Der Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS) des Robert Koch-Instituts erfasste in den Jahren 2003 bis 2006 den Gesundheitszustand von Kindern und Jugendlichen im Alter von 0-17 Jahren. Der Kernsurvey wurde durch drei Module ergänzt. Die Module befassen sich schwerpunktmäßig mit gesundheitsrelevanten Umweltbelastungen (Kinder-Umwelt-Survey), psychischer Gesundheit (BELLA-Studie) und motorischer Leistungsfähigkeit (Motorik Modul – MoMo).

Die Datenerhebungen zu KiGGS erfolgen in Wellen. KiGGS liefert wiederholt bundesweit repräsentative Daten zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im Alter von 0 bis 17 Jahren und ermöglicht Aussagen zu Trends in der gesundheitlichen Lage.

Das Erhebungsprogramm beinhaltet in jeder Welle Befragungen....

Studie: Die Nationale Verzehrsstudie II

Das Lebensmittelangebot und unsere Ernährungsgewohnheiten haben sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten deutlich geändert - und mit ihr die Nährstoffversorgung. Das Max Rubner-Institut (MRI) führte deshalb im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Zeitraum von 2005 bis 2008 die zweite Nationale Verzehrstudie (NVS II) durch. ...

Studie: Wie ernähren sich deutsche Familien wirklich?

Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Schweizer Nahrungsmittelunternehmens AMC-Group

Dem überwiegenden Teil der Eltern ist die gesunde Ernährung ihrer Kinder wichtig. Die dürfen auch häufig mitreden, wenn es um das Essen geht. Einigkeit herrscht auf dem Teller noch lange nicht. Und wie ernähren sich Familien in Deutschland wirklich? Das Institut für Demoskopie Allensbach hat sich in einer repräsentativen Studie mit dieser Fragestellung beschäftigt. Befragt wurden im Auftrag des Schweizer Nahrungsmittelunternehmens AMC-Group, eines Herstellers von Kochsystemen.

Welche Prioritäten setzen Eltern bei der Ernährung ihrer Kinder? ...

Studie: Junge Eltern

peb untersuchte Einflussfaktoren auf das Ernährungs- und Bewegungsverhalten junger Familien

Mit der „peb-Studie Junge Eltern“ untersuchte die Plattform Ernährung und Bewegung die Einflussfaktoren auf das Ernährungs- und Bewegungsverhalten junger Familien in der frühen Phase der Kindheit und beleuchtet Hintergründe zu Einstellungen, Lebensstil, Gesundheitsbewusstsein, Ernährungs- und Bewegungsverhalten sowie das Erziehungsverhalten.

Der Fokus der Studie liegt auf dem Einfluss der Familie auf die Themen Ernährung und Bewegung insbesondere in der frühen Phase der Kindheit. Die peb-Studie liefert neue Erkenntnisse zu Motiven und Hinderungsgründen für gesundheitsorientiertes Verhalten in jungen Familien.

Die Studie wurde im Auftrag von peb durch rheingold, dem Institut für morphologische Marktforschung, durchgeführt und 2010 publiziert....

Studie: DONALD - Langzeitstudie zum Ernährungsverhalten

Die DONALD-Studie des Dortmunder Forschungsinstituts für Kinderernährung wurde 1985 als Langzeitstudie begonnen und wird bis heute weitergeführt. Die Studie sammelt Daten zum Ernährungsverhalten und zum Wachstum von gesunden Kindern von der Geburt bis zum Ende ihres Wachstums und untersucht die komplexen Wechselwirkungen zwischen Ernährungsverhalten, Nahrungsverzehr, Wachstum, Entwicklung, Ernährungsstatus, Stoffwechsel und Gesundheit.

 

Weitere Informationen:

Studie: KOPS - Kiel Obesity Prevention Study

Die Kieler Adipositas Präventionsstudie (Kiel Obesity Prevention Study – KOPS – 1996 bis 2009) untersuchte die Determinanten des Übergewichtes bei Kindern und dessen Beeinflussung durch Präventionsmaßnahmen. Die über einen Zeitraum von 8 Jahren angelegte Studie "KOPS" wurde 1995 begonnen. Bis 2001 wurden insgesamt 4.997 5- bis 7-jährige Kinder im Rahmen der Schuleinganguntersuchung erfasst und im Hinblick auf Ernährung, Ernährungszustand, Aktivität, sozioökonomischen Status, Morbidität, Geburtsgewicht, Stillen und Familienanamnese befragt und untersucht. Die Kinder werden im Alter von 10 Jahren sowie in der Pubertät nachuntersucht. Die Teilnahme der Kinder, Eltern und Lehrer ist freiwillig. ...

Studie: So is(s)t Schule

Nestlé befragte Ganztagsschüler und Eltern zur Ernährungsqualität in Schulen

Im Rahmen der Studie „So is(st) Deutschland“ befragte Nestlé bundesweit 750 Ganztagsschüler und 750 Eltern zum Thema Ernährungsqualität in Schulen. Insgesamt bewerten die Schüler die Qualität ihrer Mensa mit der Schulnote 2,9 („befriedigend"). Entsprechend fühlt sich jeder vierte Schüler nach dem Essen in der Mensa müde und träge, weitere 32 Prozent geben an, schwer und lustlos in den Nachmittagsunterricht zu starten. Bei den Eltern dominiert laut Nestlé-Studie die Einstellung, dass die Schulmensa vor allem deshalb nützlich ist, weil sie sie entlastet (73 Prozent). Dennoch konnten nur 59 Prozent der Eltern sagen, von welchem Caterer das Schulessen angeliefert wird. Nur ein Viertel der Eltern gibt an, dass ihnen gesundheitliche Aspekte...

Studie: AOK-Familienstudie 2010

Ziel der AOK-Studie 2010 ist es, gesundheitsfördernde Faktoren herauszuarbeiten und Eltern praxistaugliche Tipps zur Umsetzung im Familienalltag zu geben. Die Ergebnisse der Studie zeigen vor allem, dass es weniger die großen Anstrengungen sind sondern die kleinen regelmäßigen Selbstverständlichkeiten im Familienalltag, die die psychische Stabilität von Kindern stärken und vor Übergewicht schützen. Eine zentrale Rolle nehmen die gemeinsamen Mahlzeiten ein, allen voran das gemeinsame Frühstück. So belegt die Studie, dass kein regelmäßiges Frühstück mit den Kindern die Wahrscheinlichkeit des kindlichen Übergewichts um das 1,6 fache steigert.

 

Weitere Informationen:

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Studie: Essverhalten lernen bei gemeinsamen Mahlzeiten

Sitzt die Familie am Tisch sinkt das Risiko für Übergewicht

Amerikanische Forscher durchforsteten 17 Studien, die sich mit gemeinsamen Familienmahlzeiten, Übergewicht und Essverhalten beschäftigten, und werteten insgesamt die Daten von über 182.000 Kindern und Teenagern im Alter von 3 bis 17 Jahren aus. Das Ergebnis: Kinder und Jugendliche, die mindestens drei Mahlzeiten pro Woche zusammen mit ihren Familienangehörigen aßen, zeigten im Vergleich zu allein essenden Kindern tendenziell ein gesünderes Essverhalten, hatten eher ein durchschnittliches Gewicht und neigten weniger zu Essstörungen.

Nach einem Bericht der Forscher in der Fachzeitschrift “Pediatrics” kommt Übergewicht bei Heranwachsenden, die zumindest dreimal pro Woche mit ihren Eltern gemeinsam aßen, ca. zwölf Prozent seltener auf als bei...

Studie: Fit Not Fat (OECD)

Fettleibigkeit und die Ökonomie der Prävention

Die Studie untersucht die Ausbreitung der Fettleibigkeit anhand aktueller Daten, Trends und Prognosen. Sie verdeutlicht, wie Wirtschaft und Staat selbst in der Vergangenheit zur Fettleibigkeit beigetragen haben und zeigt Möglichkeiten auf, was sie nun zu deren Bekämpfung tun können.

OECD - Fettleibigkeit hat in den Ländern der OECD das alarmierende Ausmaß einer Volkskrankheit angenommen. Jeder zweite ist heute bereits von Übergewicht betroffen. Mit einer gemeinsamen Strategie von Regierungen und Wirtschaft könnte die Fettleibigkeit aber bereits für wenige Euro pro Kopf erfolgreich bekämpft werden. Dies ist das Ergebnis der Studie „Obesity and the Economics of Prevention: Fit not Fat“, die heute von der Organisation für wirtschaftliche...

Studie: Ablenkung beim Essen vermindert Sättigungsgefühl

Britische Forscher der Universität Bristol zeigen mit einer in der Ausgabe Februar 2011 des American Journals of Clinical Nutrition erschienenen Studie, dass sich abgelenkte Esser unmittelbar nach der Mahlzeit weniger satt fühlen. Zudem aßen sie innerhalb einer halben Stunde nach dem Essen doppelt so häufig Snacks als die Teilnehmer der Kontrollgruppe, die bei der Mahlzeit nicht abgelenkt waren. ...

Studie: Prävention von Diabetes

Australische Studie bestätigt: Mehr Bewegung bringt langfristig Erfolge

Wer durch einen aktiveren Lebensstil Fettleibigkeit und damit einen Risikofaktor für Diabetes mellitus Typ 2 (so genannte „Altersdiabetes“) verhindern will, muss dazu keinen unrealistisch hohen Aufwand betreiben: Die genannten Ziele sind durch eine mäßige und dauerhafte Erhöhung der regelmäßigen täglichen Schrittzahl zu erreichen. Dies ist das Ergebnis einer kürzlich veröffentlichten australischen Kohortenstudie. ...

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