Bewegung braucht Vielfalt

Bewegung ist ein wichtiger Bestandteil eines gesunden Lebensstils und Gesundheit ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Kinder effektiv lernen können und sich körperlich und geistig gut entwickeln. Eine ausgewogene, kindgerechte Ernährung und vielseitige Bewegung sowie ausreichend Entspannungsmöglichkeit sind dabei von grundlegender Bedeutung. Genauso bedeutend ist es jedoch auch, (Frei-) Räume und Gelegenheiten für viel Bewegung, Sinnes- und Körpererfahrungen sowie Sportmöglichkeiten zu schaffen.

Empfehlungen für einen aktiven Lebensstil für Kinder und Jugendliche

LIGA.NRW gibt auf Postern Anregungen für mehr Bewegung

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler empfehlen, regelmäßig körperlich aktiv zu sein, um die Gesundheit zu erhalten und zu fördern. Denn ein aktiver Lebensstil senkt zum Beispiel das Risiko für Bluthochdruck, Diabetes, Darm- und Brustkrebs sowie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Zudem verbessert körperliche Aktivität bei älteren Menschen die Gedächtnisfunktion und vermindert das Risiko für Stürze und Hüftfrakturen.

Für Kinder und Jugendliche ist Bewegung enorm wichtig. Ihr gesundes Wachstum und die Entwicklung ihrer Fertigkeiten hängen wesentlich davon ab. Jeden Tag insgesamt mindestens eine Stunde körperlich aktiv sein, empfehlen die Experten des LIGA.NRW. Eine „bewegte Pause“ sollte immer dann eingelegt werden, wenn Kinder länger ...

Bewegungsförderung als notwendiger Bestandteil in Prävention und Gesundheitsförderung

Die in allen modernen Gesellschaften zunehmenden chronisch-degenerativen Erkrankungen können zu einem großen Teil auf den vorherrschenden Lebensstil zurückgeführt werden, der durch Bewegungsmangel und Fehlernährung geprägt ist. Eine Arbeitsgruppe des Nationalen Aktionsplan "IN FORM - Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung" hat daher ein Positionspapier erarbeitet, mit dem auf die Bedeutung von körperlicher Aktivität des Einzelnen und der Bewegungsförderung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe hingewiesen wird. ...

Kita und Bewegung

Täglich bewegen in der KiTa

Kinder brauchen täglich ausreichend Gelegenheit, ihre motorischen Fähigkeiten selbsttätig zu erproben und zu vertiefen. Pädagogische Fachkräfte können dafür in der KiTa viele Situationen nutzen, aus denen sich spontan Bewegungsmöglichkeiten ergeben. Für die Bewegung im freien Spiel sollten für die Kinder Außengelände, Turnhalle und möglichst viele andere Räumlichkeiten frei zugänglich sein – bei Bedarf unter Aufsicht.

Vielfältige Materialienund ein durchdachtes Raumarrangement fordern zu freiem Gestalten von Bewegungsspielräumen heraus:

  • Matten, Polster und Kissen machen Lust auf gemeinsames Toben.
    Kriechtunnel, Tische, Stühle und Decken bieten Möglichkeiten zu
    bewegungsintensiven Rollenspielen.
  • Trampolin, Bälle, Kästen, Bänke,...

Gezielte Bewegungsangebot setzen zusätzliche Impulse

Angeleitete Sing-, Rhythmik-, Sprech-, Fang-, Lauf-, Ball- und Rollenspiele, Geschicklichkeits- und Reaktionsübungen, Gymnastikangebote, Waldexpeditionen und vieles mehr stärken die Beweglichkeit der Kinder ergänzend zum freien Angebot. ...

Schule und Bewegung

Schule und Sportverein

Vor dem Hintergrund der Entwicklungen im Ganztag und der zunehmenden Erkenntnis bei Schulleitungen, Lehrkräften und Eltern, dass sich ausreichende Bewegung positiv auf die Schulleistungen auswirkt, gewinnen zusätzlich angebotene und systematisch durchgeführte Bewegungs- und Sportangebote immer mehr an Bedeutung. Immer häufiger werden solche Angebote als Kooperationsprojekte von Schulen und Sportvereinen durchgeführt. Von der Zusammenarbeit profitieren beide Seiten – sowohl die Schule als auch der Verein. (Quelle: Schulsport NRW) ...

Der organisierte Sport

Starke Säule für Bewegung und Sport

Die Sportvereine sind vor allem im Kinder- und Jugendbereich die Sportanbieter an erster Stelle. Fas drei Viertel der Kinder zwischen 3 und 10 Jahren treiben Sport im Verein (KiGGS, Lampert). Die deutsche Sportjugend (dsj) als Dachverband der Vereine mit Kinder- und Jugendsportangeboten ist die größte Jugendorganisation in Deutschland. Sie ist wiederum in Landessportjugenden untergliedert, die den Sport in ihrem jeweiligen Bundesland bündeln. ...

Sportvereine als Kooperationspartner in der Gesundheitsförderung

Sportvereine sind wichtige Kooperationspartner bei der gesellschaftlichen Integration und Gesundheitsförderung. Besonders für einkommensschwache Familien ist es oft nicht möglich, Mitgliedsbeiträge zu zahlen. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) will deshalb seine Mitgliedsvereine dazu motivieren, Gutscheine des Bildungspakets der Bundesregierung ab 2011 zur Erstattung von Mitgliedsbeiträgen einzulösen. ...

Bewegter Unterricht

Weitergehende Konzepte verändern das Lernen

Bewegter Unterricht ist ein Überbegriff für die Elemente der unterrichtsinternen Merkmale einer Bewegten Schule. Diese Elemente sind das Bewegte Lernen, das Bewegte Sitzen und Bewegungspausen.

Der Bewegte Unterricht fordert Bewegung als festen Bestandteil in möglichst vielen Unterrichtsveranstaltungen und handlungsorientiertes Lernen und Lehren. Der Bewegungssinn soll als zusätzlicher Informationszugang beim Lernen angesprochen werden.

Die Elemente des Bewegten Unterrrichts können von der Lehrkraft weitgehend unabhängig von institutionellen Gegebenheiten in der Unterrichtsplanung berücksichtigt werden. Dazu gehören:

  • Bewegtes Lernen (bewusste Rhythmisierung durch ausgewogenen Wechsel von...

Rhythmisierung des Schulalltags

Die Umstellung zur Ganztagsschule kommt in Deutschland im Vergleich zu unseren Nachbarländer spät. Auf eine Tradition können wir nicht zurückblicken. Aufgrund der unterschiedlichen Entwicklungen während der Teilung Deutschlands, sind vor allem die alten Bundesländer mit dem Ausbau der Ganztagsangebote hinterher. Ein einheitliches Konzept gibt es nicht, oft werden die Schulen bei der Gestaltung der Ganztagsangebote allein gelassen. In den meisten Fällen entstehen so additive Konzepte, die das Mittagsangebot als Freizeitangebot im Lebensraum Schule ergänzen. Das alte Konzept morgens pauken, nachmittags Hausaufgaben und Spielen bleibt bestehen. ...

Bewegte Schule: ein Konzept aus Niedersachsen

Bewegte Schule – gesunde Schule Niedersachsen ...

Bewegte Schule: Fridtjof Nansen Schule in Hannover

Das Konzept Bewegte Schule der Fridtjof Nansen Schule Hannover

Bewegte Schule – wie definieren?

Schule in Bewegung zu bringen heißt für uns, Schule zu verändern durch eine kind-, lehrer- und lerngerechte Rhythmisierung des Unterrichts, durch bewegtesund selbsttätiges Lernen, durch bewegte Pausen, durch bewegte und beteiligende Organisationsstrukturen, durch Öffnung der Schule nach außen, durch vernetztes Denken.

Bewegte Schule – gesunde Schule? ...

Zu Fuß zur Schule

Schon vor der Schule hapert es bei immer mehr Kindern mit der Bewegung. Mit dem "Elterntaxi" geht es hin und am Nachmittag wieder zurück. Kinder bewegen sich heute im Durschnitt nur noch zwischen 300 und 600 Metern pro Tag. Alltagsbewegung fällt dem Terminplan und der Sicherheit zum Opfer. Dabei ist gerade die Alltagsbewegung Grundlage für ein bewegtes Leben. Projekte wie der Walking Bus ermöglichen Kindern den gesichterten Schulweg zu Fuß durch Begleitpersonen und sorgen dafür, dass die Kinder bereits auf dem Schulweg ihre Erlebnisse austauschen können und dieses nicht in der ersten Stunde nachgeholt werden muss.

Zu Fuß zur Schule - Quellenangaben

Quellen und Hintergrund-Informationen zu den Verkehrsunfallrisiko-Berechnungen:

Grundlage der Berechnungen des Fuss e.V. sind die Daten des Mikrozensus 2008 („kleine Volkszählung“), die vom Statistischen Bundesamt erhoben werden, und Angaben der „Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung“, die im Gegensatz zur amtlichen Statistik der Polizei auf Unfallmeldungen von den Schulen und den behandelnden Ärzten beruhen und damit alle Straßenverkehrsunfälle auf Schulwegen erfassen.

  • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung DGUV: Statistik Schülerunfallgeschehen 2008,...

Die Vorteile des Schulwegs zu Fuß

  • Auf dem Schulweg lernen die Kinder Selbstständigkeit und können entspannt in den Schultag hinein gleiten.
  • Gesundheitsplus: Der Schulweg an frischer Luft zu Fuß ist Bewegungzeit ohne zusätzlichen Zeitaufwand.
  • Der gemeinsame Schulweg ist auch eine gute Gelegenheit, soziale Kontakte zu Mitschülern zu pflegen.
  • „Zu Fuß zur Schule“ schärft die Sinne: Statt die Stadt nur am Autofenster „vorbeifliegen“ zu sehen, nehmen gehende Schüler ihre Umwelt rechts und links des Schulwegs viel intensiver wahr.
  • Die Luft auf dem Schulweg zu Fuß ist gesünder: Messungen ergaben im Vergleich zum Bürgersteig um ca. 40% bis 60 % höhere Kohlenmonoxid- und Stickstoff-Konzentrationen im Innenraum der Autos.

Was kann Eltern für den Schulweg geraten werden?

  • Die Sicherheit muss bei der Wahl der richtigen Strecke an erster Stelle stehen: So wenig Straßen und Ausfahrten wie möglich queren – auch wenn ein kleiner Umweg entsteht.
  • Eltern können in der Schule nach Schulwegeplänen fragen, die in immer mehr Kommunen erarbeitet werden.
  • Eltern sollten vor der Einschulung sollten gemeinsam mit ihrem Kind die ausgewählte Strecke ablaufen und an den ersten Schultagen noch auf dem Schulweg begleiten. Das vermittelt Sicherheit - für Eltern und Kind.
  • Insbesondere an Ampeln und Zebrastreifen muss das richtige Verhalten mit den Kindern geübt werden.
  • Da Kinder auch das Verkehrsverhalten größtenteils durch Nachahmung lernen, dürfen Eltern zudem ihre Vorbildfunktion nicht vergessen. Wenn die Eltern hin und wieder...

Schulwegpläne für den sicheren Fußweg

Verkehrsicherheit hat Vorrang - das Gesundheitsplus gibt es dazu

Viele Eltern bringen ihre Kinder mit dem Auto in den Kindergarten oder in die Schule. Ihr Wunsch, die Kinder damit vor Verkehrsunfällen zu bewahren, dem Nachwuchs die schlechte Luft zu ersparen oder vor Unfällen schützen, ist damit nicht zu erfüllen. Dagegen machen Gesundheits- und Pädagogik-, Verkehrssicherheits- und Umwelt-Experten eindringlich auf die negativen Auswirkungen der "Eltern-Taxis" aufmerksam.

Zu Fuß zum Kindergarten und zur Schule gehen hat positive Auswirkungen. Alltagswege, die selbstständig zu Fuß oder mit dem Rad zurück gelegt werden können, wirken sich positiv auf Gesundheit, Konzentrationsfähigkeit und die Verkehrssicherheit von Kindern und Jugendlichen aus.

Auf der Internetseite www.zufusszumkindergarten.de finden...

Was ist ein Walking Bus?

Der Walking Bus ist eine gesunde, sichere und nicht zuletzt lustige Art zur Schule und wieder nach Hause zu gelangen. Dieser "Bus" fährt nicht auf vier Rädern, wie es bei einem normalen Schulbus der Fall ist. Vielmehr handelt es sich um einen virtuellen Bus, in dem Kinder, in Begleitung von Erwachsenen, den Schulweg zu Fuß bestreiten. Ein Bus mit real existierenden Haltestellen, festen Routen und Fahrzeiten, den Kindern als "Passagieren" und den begleitenden Erwachsenen als "Busfahrer". Auf einer im Vorfeld durch die Polizei festgelegten, risikoarmen "Busstrecke" laufen die Kinder zur Schule und sammeln an den installierten Walking Bus-Haltestellen weitere Kinder ein. Die beteiligten Erwachsenen haben dafür Sorge zu tragen, dass der "Bus"...

Naturwissenschaften verbinden Ernährung und Bewegung

Science-Kids und Forscherkiste bieten einen Bildungsrahmen für

Science-Kids: Naturwissenschaften in der Primarstufe

Wo steckt die Energie in meinem Körper, warum bekommt man Muskelkater und warum macht Milch starke Knochen? Mit Neugier und Entdeckergeist lernen und ‚be-greifen’ Kinder in der Grundschule, wie ihr Körper funktioniert und was ihm gut tut. Bei ScienceKids lernen die Kinder mit allen Sinnen, mit Kopf und Bauch. Sie experimentieren und ‚be-greifen’ die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Bewegung am eigenen Körper. Sie experimentieren selbst und finden so die Antworten auf ihre Fragen. ...

Berlin: Seminare zur Hofumgestaltung & Bewegungsförderung

Ein kostenloses Angebot der Unfallkasse Berlin für Schule & Kita

Schulen und Kitas in Berlin haben die Möglichkeit, kostenlose Seminare für geschlossene Teilnehmergruppen in der Schule bzw. Kita selbstzu buchen. Die Unfallkasse Berlin. 

Planen und Durchführen von Schulhofumgestaltungen

Seminarnummer: S11-5041-12a
Seminarzeit: jeweils 08.30 - 15.30 Uhr, Termin nach Absprache
Zielgruppe: Führungskräfte, Horterzieher/-innen, Lehrkräfte aus Berliner Institutionen

Inhalte:  Die Teilnehmer lernen Verfahren zur Schulhofumgestaltung kennen. Verschiedene Kooperationspartner und einzuhaltende Bedingungen werden vorgestellt.

  • Beteiligungsverfahren und Bausteine in der Planungsphase (Zukunftswerkstatt, Planungszirkel, Schülergutachten)
  • Organisation von Mitmach-Baustellen
  • Arbeitsschutz (Mindestanforderungen)
  • Aufsichtspflicht und Haftung von Schulen bei Schulhofprojekten...

Bewegungsfördernder Lebensraum

Bewegungs(t)räume

Das Spiel im Freien – im selbstständig zu erschließenden Außenraum – ist der Schlüssel zu mehr Bewegung im Alltag und damit ein entscheidender Baustein der gesundheitlichen Prävention. Auf dem peb-Symposium „Bewegungs(t)räume“ tauschten sich kommunale Akteure aus den Bereichen Stadtentwicklung, Sport, Kinder- und Jugendarbeit sowie Wissenschaftler und Vertreter freier Träger gemeinsam über Hemmnisse bei der Einrichtung von Bewegungsräumen aus und erarbeiteten neue Lösungswege. Mit ihren aktuellen und zukünftigen Aktivitäten wird peb zur Förderung kommunaler Bewegungsräume beitragen und sich langfristig und nachhaltig in diesem Bereich der Gesundheitsprävention engagieren. ...

Best practice-Modelle weisen den Weg

Kernelement des Syposiums „Bewegungs(t)räume“ war die Präsentation und Diskussion von Best-Practice-Modellen, die neue Wege zu Schaffung und Nutzung von Bewegungsräumen aufzeigen. Die folgenden Planungsansätze und Modellprojekte stellten ihre individuellen Vorgehensweisen und Initiativen vor:

Planungsinstrument „Spielleitplanung“ – erläutert von Peter Apel | Dipl.-Ing. Raumplaner, Dortmund
Die Raumplanung leistet einen zentralen Beitrag zur Schaffung einer kinder- und familienfreundlichen Stadt. Die Spielleitplanung ist hierbei ein wirkungsvolles Instrument, welches es ermöglicht, die Belange von Kindern und Jugendlichen gleichrangig mit anderen Fachplanungen zu berücksichtigen. Ebenso erweitert dieses Instrument das Blickfeld, da die...

Studie: Wohnumfeld und Motorik

Einfluss des sozialen Einzugsgebiets auf die motorische Leistungsfähigkeit und das Aktivitätsverhalten im Kindergartenalter

Autoren: Kerstin Ketelhut, Hanno Strang & Martin Holzweg |Institut für Sportwissenschaft, Humboldt-Universität zu Berlin

 

Problemstellung: Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden in Deutschland an Bewegungsmangel und ihre motorische Leistungsfähigkeit ist häufig unbefriedigend. Die aktuelle Studie untersucht, ob es bereits im Kindergartenalter Unterschiede hinsichtlich des Aktivitätsverhaltens und der motorischen Leistungsfähigkeit in Abhängigkeit vom sozialen Umfeld der Kinder gibt


Methode: Aus 18 Kindergärten, von denen 9 in einem sozial schwachen und 9 weitere in einem sozial starken Einzugsgebiet lagen, wurden insgesamt 172 3-5-jähige Kinder rekrutiert. ...

peb-Umfrage: Familien in Bewegung

Schwierigkeiten von Eltern bei der Umsetzung eines gesunden Lebensstils

Mit der peb-Umfrage „Familien in Bewegung“ hat die Plattform Ernährung und Bewegung weitere Kenntnisse zum Verständnis der Voraussetzungen und Hinderungsgründe für ausreichend Bewegung im Familienalltag gewonnen. Die Umfrage beleuchtet die Schwierigkeiten, die Eltern in der Umsetzung eines gesunden Lebensstils mit viel Bewegung sehen und zeigt auf, welche strukturellen Veränderungen sie sich hierfür wünschen.

Die Umfrage wurde im Auftrag von peb von dem Marktforschungsinstitut iconKIDS&YOUTH durchgeführt. Insgesamt wurden in einem Zeitraum von vier Wochen über 700 Mütter von mindestens einem Kind im Alter von sechs bis zwölf Jahren in persönlichen Gesprächen interviewt.

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen vor allem eines deutlich: Das Wissen...

Gesicherte Freiräume für Kinder (Lärm)

Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetz geplant: Kinderlärm ist keine schädliche Umwelteinwirkung

Wer sich bewegt, wer rennt, wer Fußball oder Pirat im Sandkasten spielt macht Geräusche - mal leise, mal laute. Da werden Stimme und Schlaginstrumente ausprobiert, mit dem Ball in den Schutzzaun gedroschen, mit dem Fahrrad eine Vollbremsung gemacht oder beim Toschuss gejubelt und vieles mehr. Wer kann sich Spielen und Toben ohne Kinderlärm vorstellen? Einige Anwohnerinnen und Anwohner von Bolz- und Spielplätzen, Kitas und Freizeiteinrichtungen wünschen sich dies zumindest. Manche von ihnen so sehr, dass sie gegen Kinderlärm vor Gericht ziehen. Das wird ihnen in Zukunft kräftig erschwert.

Organisationen wie der ABA-Fachverband fordern seit langem verbindliche Regeln zum Thema Kinderlärm. Immer wieder müssen Kindergärten umziehen oder...

Weitere Infos & Bsp.:

Literaturtipps

    Kursbuch Bewegungsförderung. So werden Kinder fit und beweglich.

    Das Buch bietet Basisinformationen zur motorischen Entwicklung von Kindern, der Zusammenhang von Wahrnehmung, Bewegung und Lernen und eine Erklärung, welche räumlichen Voraussetzungen in der Kita zur Bewegung ermuntern.
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    Die neue Bewegungsbaustelle. Lernen mit Kopf, Herz, Hand und Fuß. Modell bewegungsorientierter Entwicklungsförderung

    Ein breites Spektrum praktischer Ideen für Material- und Raumgestaltung, Werkstatt- und Entwicklungsarbeit sowie das tägliche Erproben der Bewegungsbaustelle durch die Kinder werden in Texten und Bilddokumenten präsentiert.
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    Kindergarten in Bewegung – Grundlagen für Gesundheit und Bewegungssicherheit

    Anregungen für eine gezielte Förderung im Kindergarten.
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    Bewegungs(t)räume. Macht Platz! Mehr Bewegungsräume für Kinder im kommunalen Umfeld

    Best-Practice-Beispiele und Planungsansätze zeigen, wie die Alltagsbewegung von Kindern und Jugendlichen im kommunalen Umfeld gefördert werden kann.
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    Handbuch Bewegungsförderung und Gesundheit

    Im Vordergrund des Buches stehen wirksame und qualitätsgesicherte Strategien der Bewegungsförderung.
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    Bewegungsfreudige Schule. Schulentwicklung bewegt gestalten – Grundlagen, Anregungen, Hilfen

    Gute gesunde Schule: Praktische Hinweise und Anregungen, wie sie bewegungsfreudige Schule im Alltag gestaltet werden kann.
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    Spiel-, Sport- und Bewegungsräume in der StadtNEWLINE - Band 10

    Maßnahmen zur Schaffung einer bewegunsfreundlichen Stadtstruktur
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    Mai 2013
    MoDiMiDoFrSaSo
    29
    • 29.04.2013 – 30.04.2013 Karlsruhe

      Besser essen. Mehr bewegen. KINDERLEICHT-REGIONEN

      Auf der Tagung werden die Evaluationsergebnisse zum Modellvorhaben präsentiert.
    30
    • 29.04.2013 – 30.04.2013 Karlsruhe

      Besser essen. Mehr bewegen. KINDERLEICHT-REGIONEN

      Auf der Tagung werden die Evaluationsergebnisse zum Modellvorhaben präsentiert.

    Weitere Aspekte der Bewegungsförderung:

    • 16.05.2012 Kategorie

      peb-Umfrage: Sitzender Lebensstil

      Gemeinsame Bewegung in der Familie hingegen hat einen nur geringen Stellenwert und die Vorbildfunktion für die Bewegungsförderung...
      mehr dazu
    • 16.05.2012 Kategorie

      peb-Umfrage: Familien in Bewegung

      Die Umfrage beleuchtet Schwierigkeiten, die Eltern in der Umsetzung eines gesunden Lebensstils mit viel Bewegung sehen.
      mehr dazu
    • 08.03.2012 Kategorie

      Forum 3: Himmel und Hölle

      Mit dem Forum wird das Thema Spiel- und Streifräume von Kindern in ihrem Wohn- und Lebensumfeld aufgegriffen und im Kontext von...
      mehr dazu
    • 29.03.2012 Kategorie

      Bewegungsförderung als notwendiger Bestandteil in Prävention und Gesundheitsförderung

      IN FORM-Positionspapier zur Bedeutung von körperlicher Aktivität des Einzelnen und der Bewegungsförderung als...
      mehr dazu
    • 08.09.2011 Kategorie

      Bewegungs(t)räume

      Das Spiel im Freien – im selbstständig zu erschließenden Außenraum – ist der Schlüssel zu mehr Bewegung im Alltag und damit ein...
      mehr dazu
    • 17.03.2011 Kategorie

      Bewegte Schule: Fridtjof Nansen Schule in Hannover

      Der Begriff „Bewegte Schule“ lässt zunächst auf sportpädagogische Intentionen schließen, die mit Aspekten wie der täglichen...
      mehr dazu
    • 07.09.2011 Kategorie

      Studie: Fit Not Fat (OECD)

      Die Studie untersucht die Ausbreitung der Fettleibigkeit anhand aktueller Daten, Trends und Prognosen.
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