Studie: Kinder altern vorzeitig durch Übergewicht
Je dicker die Kinder waren, desto kürzer waren die Leukozyten-Telomere, die als Marker für das biologische Alter gelten

image section: Cover of The Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism May 1, 2011 vol. 96 no. 5 1500-1505
Dass Übergewicht bei Kindern weitreichende Folgen haben kann, wurde in vielen Studien belegt. Nun hat eine französische Studie den Einfluss von Übergewicht auf den Alterungsprozess untersucht.
Die Länge der Leukozyten-Telomere (LTL) gilt als Marker für das biologische Alter. Die LTL-Länge steht ebenfalls in Zusammenhang mit altersmäßigen Krankheiten wie Herz- und Gefäßerkrankungen sowie Diabetes Typ II.
In der Studie wurde die LTL von 793 normalgewichtigen und fettleibigen Kindern im Alter von zwei bis 17 Jahren untersucht. Die statistisch signifikanten Ergebnisse zeigen auf, dass die mittlere LTL bei Kindern mit Übergewicht um 24 Prozent kürzer ist als bei normalgewichtigen. Je dicker die Kinder waren, desto kürzer war die LTL. Und je kürzer die LTL, desto rascher schreitet der Alterungsprozess voran. (J Clin Endocrinol Metab 2011; 96: 1500).
Dies kann Hinweise darauf geben, welche Konsequenzen sich aus einem frühzeitig erworbenen Übergewicht auf die zukünftige Gesundheit und damit sowohl auf das persönliche Wohlbefinden als auch auf spätere Kosten des Gesundheitswesens ergeben können.
Das Forscherteam:
Department of Genomics of Common Disease (J.L.B., R.G.W., P.F., A.I.F.B.), Imperial College London, London W12 0NN, United Kingdom; “Cardiovascular Genetics” Research Unit EA4373 (S.V.-S.), Université Henri Poincaré, F-54000 Nancy, France; and Centre National de la Recherche Scientifique 8199 (D.M., P.F.), Institute of Biology, Pasteur Institute, 59000 Lille, France
Quellen:
- Pressemitteilung der GWCA – German WaterCooler Association e. V. vom 18.11.2011
- Abstract im "The Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism", Mai 2011
Die German WaterCooler Association e. V. setzt sich bereits seit 2009 für eine flächendeckende Ausstattung von Schulen und Kindergärten mit Wasserspendern aus gesundheitspräventiven Gründen ein. Wir sehen hierin eine wichtige Investition in die Gesundheit, Vitalität und körperliche Leistungsfähigkeit unserer Kinder und Jugendlichen. Und dies aus gutem Grund: Untersuchungen haben unter anderem ergeben, dass regelmäßiger Konsum von Wasser bei Kindern Übergewicht vorbeugen kann. In Schulen, die mit Wasserspendern ausgestattet sind, nahm das Risiko, ein Übergewicht zu erwerben, um 31 % ab.
































