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Bremen mit peb

kinder. leicht. gesund. – Gemeinsam handeln in Bremen

Logos von bremen:kinder.leicht.gesund und KINDERLEICHT-REGIONEN

Mit dem Fachtag intensiviert Bremen sein Engagement zur Übergewichtsprävention und bindet neue Akteure und Partner ein: Fast 10.000 Kinder in Schulen, die KiTas, ihre Eltern sowie Bildungs- und Freizeiteinrichtungen werden bereits jetzt erreicht. Mit Unterstützung von ‚Bremen: kinder. leicht.gesund. e.V.‘ setzen die Einrichtungen kreative und innovative Aktivitäten zu ausgewogener Ernährung und mehr Bewegung in ihrem Alltag um.

Dr. Joachim Schuster, Staatsrat bei der Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales in Bremen begrüßte die Teilnehmer und betonte, dass er sich sehr freue, dass Bremen Teil der Initiative „Regionen mit peb“ geworden sei. Denn Essstörungen und einem ungesunden Lebensstil entgegen zu wirken, sei Kernziel der peb und erfahre seine volle Unterstützung. Dabei sei vor allem die besonders frühe Prävention schon in der Schwangerschaft wichtig und genau hier setze peb an. Durch seinen ganzheitlichen Ansatz, der Bewegung, Ernährung, Elternarbeit und die Vernetzung der relevanten Akteure verbindet, sei peb eine Initiative mit Vorbildcharakter.

Im Anschluss stellte Dr. Andrea Lambeck, Geschäftsführerin der peb, die Plattform näher vor und lud die Teilnehmer herzlich ein, sich langfristig bei peb zu engagieren.

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Schließlich begrüßte Klaus Peter, Vorstand der Plattform kinder.leicht.gesund. in Bremen, die Teilnehmer. Er freute sich insbesondere, dass Herr Dr. Schuster auch persönlich anwesend war, denn das zeige die politische Akzeptanz der Initiative. Solche Initiativen können jedoch nicht rein ehrenamtlich betrieben werden, sondern müssen professionell geführt werden, was auch finanzielle Unterstützung bedeute. Der Verein kinder.leicht.gesund wurde von unterschiedlichen Partnern mit verschiedenen Ansätzen und von unterschiedlicher Größe gegründet, die alle im Themenbereich Ernährung und Bewegung tätig sind. Er ist ein wichtiger Akteur in der Lobbyarbeit für Bewegung und Ernährung in Bremen geworden.

Ziele für die Zukunft sind:

  • Alle Kinder im Vorschulalter in Bremen sollen regelmäßige Bewegungsangebote erhalten
  • Vernetzung tut gut, macht Spaß und soll weiterentwickelt werden
  • Ausweitung auf weitere Stadtteile ist sinnvoll und gut

Im Impulsreferat „Lebenslagen in Bremen, Kinderarmut und Kindergesundheit in Bremer Stadtteilen“ stellte Christiana Ohlenburg den Bremer Armutsbericht vor und ging dabei insbesondere auf die Zusammenhänge mit Übergewicht und Sprachstörungen ein. Armut habe dabei nicht nur eine materielle Bedeutung, sondern sei Ausdruck geringer Teilhabe- und Verwirklichungschancen. In Bremen und Bremerhaven ist die Kinderarmut fast doppelt so hoch wie im Bundesdurchschnitt.

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In den anschließenden acht Arbeitsgruppen aus vier Modulen wurde bisher erreichtes kurz vorgestellt, diskutiert wie es weitergehen könne und Antworten auf die Frage, wie die Ausweitung der Maßnahmen auf weitere Stadtteile Bremens gelingen kann, gesucht.

Die Ergebnisse der Workshops finden Sie in Kürze hier.